Trockengeburtstag im Weinkloster oder „Ich geh‘ mal eben nach Bethlehem!“

Die Abtei St. Hildegard im Nebel. Wir hatten fast nur Nebel :-)

Ein sehr schönes Erlebnis hatte ich vorletzte Woche, als ich mit einem Kollegen die Selbsthilfegruppe vorbereitete, auf der P2: Wir hatten nach dem Aufschließen, Kaffeekochen und Hinlegen der Kekse (merke: die wichtigsten Aufgaben beim Gruppenleiten!) noch etwas Zeit und unterhielten uns im Vorraum, als ich ein bekanntes Gesicht wiedersah: die Krankenschwester nämlich, die auf der P1 regelmässig Gruppenstunden abhält, um über die Folgen des Alkoholmissbrauchs aufzuklären. (Hier stands schon mal).

Sie sah mich auch, lächelte, schloss die Verbindungstür auf und nahm mich in den Arm, fragte mich, wie es mir ginge. Ich meine, ich hätte in der Zwischenzeit eine Langzeittherapie gemacht und sie sagte, das wisse sie doch. Wir haben dann noch kurz miteinander gesprochen und: das war ein tolles Erlebnis. Ich habe mich ziemlich gut gefühlt, weil sie sich offensichtlich gefreut hatte, mich zu sehen und auch wußte, was ich nach meiner Entlassung aus der P1 (wird hier nochmal erwähnt) gemacht hatte. Sehr schön!

In der letzten Woche fuhren Gisela und ich in ein Kloster.

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Palimm Palimm

Erst mal in Kurzform, weil über Handy:

Die Tür wurde geöffnet und ich bin -mit klopfendem Herzen eingetreten, begleitet von Gisela, die Gott sei Dank dabei war und mit mir zusammen auch die ersten Aufnahmegespräche geführt hat.

Jetzt heißt es, die Therapie zu beginnen. Ich bin mies drauf, hoffe das legt sich…

Weitermachen!

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Der Start

Das bin ich: Kai Sender
Das bin ich: Kai Sender

Es ist Ostersonntag 2011 und ich hätte nicht gedacht, diesen Tag zu erreichen…jetzt geht es los, mein Suchttagebuch.

Seit dem 8. Dezember 2010 bin ich spielfrei, seit dem 15.11.1994 bin ich trocken. Der Start weiterlesen

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